Mittwoch, 21. August 2019

#Backlash oder: Antwort an Christoph Kepplingers Umfrage zum Artikel von Tom Liehr "Schreiben mit Kondom"

http://bit.ly/Tom-Liehr



1. Was mit dem Thema "Comedy" und "StandUp" startet, kann der Literatur naturgemäß nicht gerecht werden. Zumal sich ja auch - durchaus gerade von "minoritärer" Seite - Schreib- und Argumentationsweisen eingebürgert haben, die im zielgerichteten Fettnapf-Hopping ganz bewusst "Sensitivity-Crashs" betreiben (re-appropriation / Trotz- und Geusenwort-Strategie). 

Da "Literatur" nun mal ein immenser Begriff ist, der in der Perspektive einer flachinformierten Öffentlichkeit (zu denen durchaus auch Bücher-Blogger und Hobby-Rezensenten zählen) alle möglichen Druckwaren inkludiert sind, werden unter diesem Sammelbegriff oftmals auch jenen kleinen Zeitgeist-Romänchen subsumiert, deren Autoren oft Journalisten sind und die in Verlagen wie A…., D…., H…. etc. erscheinen. -

Literatur dahingegen, die einer großen Tradition sich verpflichtet fühlt - nämlich jener der poetischen Wahrheit - vermag sich mittels der Kraft ihrer Sprache auch jenseits der "sensitiven Begriffe" auszudrücken. 

2. Da es derzeit etliche Intellektuelle und sogar Literaturwissenschafter gibt, die lieber mit krassen Sagen provozieren als mit differenzierter Sprache komplexe Sachverhalte zu kommunizieren, gerät der Wert von "Komplexität" und damit auch jener von "Diversität" ins  Hintertreffen. Wir haben es - wie ja auch der Artikel zeigt - mit einem #Backlash in Literatur und Literaturwissenschaft zu tun. 


Ungewollt witzig schlägt allerdings in Liehrs Artikel zu Buche, in welchem Ausmaß diejenigen, die verletzende Begriffe benutzen, sich selbst verletzt zeigen, wenn es Einspruch seitens der Betroffenen gibt. Strukturell also eine Täter-Opfer-Umkehr, wie sie derzeit gerade auf Seiten diverser Illiberalismen strategisch und rhetorisch äußerst "angesagt" ist. 


3. Was mich interessiert, ist Folgendes: Ist die political correctly angeblich erzwungene Rücksichtnahme auf "Randgruppen" (wie Frauen, *grins*) nicht das eigentliche und aktuelle "èpater le bourgeois", nämlich der Stachel im Fleisch des weißen, heteronormen, christlichen und mittelständischen Cis-Mannes?!


4. Illiberalismus allerdings ist kein Privileg des straight white old man, sondern wird von jenen Subkulturen, die lautstark ihre gesellschaftliche Akzeptanz einfordern, in oft hohem Maße selbst betrieben. Dies gilt für religiöse, ideelle, ethnische, nationale, usw. Minderheiten, für Frauen, FeministInnen, Kunstschaffende, Menschen mit Behinderung, SeniorInnen, Steuerzahler, AllergikerInnen, LinkshänderInnen, Adipöse,  ... kurz: Für jede/n einzelne/n von uns. 

Nur hier können wir ansetzen - bei uns selbst -, indem wir mit der in der Titel-Illustration polemisch abgebildeten Schere an uns selbst arbeiten: Und zwar weniger im Sinne der von dem Bild implizierten "Zensur", sondern, indem wir Gärtner unserer selbst werden und die unproduktiven Affekte wie Ressentiment, Abwehr, Neid und Hass "ausgeizen". 

Wer diesen Selbst-Imperativ im Sinne von Pico della Mirandolas "Würde des Menschen" versteht statt in der Manier der "Consumers for Christ" (Terry Gilliam), kann erkennen, wie viel zu tun ist und arbeitet, statt zu schreien.


5. Der Blick auf den Pöbeldiskurs in den (A)Sozielen Medien erweist, dass die, die sich dort glauben beweisen zu müssen, im realen Leben und in ihrem Werk diskursiv oft wenig voranbringen. 





Freitag, 16. August 2019

Landschaft mit Schafen und Ziegen: Klimaschafe, Wien

für Marianne Büttiker


Landschaft mit Schafen und Ziegen: Klimaschafe, Wien © Chris Zintzen @ panAm productions

Landschaft mit Schafen und Ziegen: Klimaschafe, Wien © Chris Zintzen @ panAm productions


Die Klimaschafe sind da! - Derzeit Nähe Einlaufbauwerk, Donauinsel Nord. 
Krainer Steinschafe in einer Situation à la Constable. 


Dienstag, 13. August 2019

Arnica II oder: Jenseits der Einverleibung

Arnica II oder: Jenseits der Einverleibung @ Chris Zintzen @ panAm productions


Die zweite Lieferung Arnica-Mazerat ist fertig: Diesmal wurden die getrockneten Pflanzen in Sonnnenblumenöl (wärmend, nach TCM) eingelegt und sechs Wochen lang an die - reichlich vorhandene - Sonne gestellt.

Das Ergebnis fällt diesmal besonders schön satt gelbgefärbt aus, riecht naturgemäß leicht muffig. Dies soll durch Beigabe von Zitronenöl (plus Paraben) reduziert werden.


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Das Experimentieren mit Ölen, Essenzen, Pflanzen und Aromen erfreut mich in weit höherem Maße als das Kochen. Ganz gewiss ist der Unterschied zwischen der Zubereitung von Lebensmitteln "zu pfleglichem Zweck" und der Zubereitung von Heil- und Kräftigungsmitteln lediglich von gradueller Natur.

Die Verfertigung von Heil- und Wirkmitteln allerdings bezaubert, da wir hier manifester mit "Bedeutung", mit mythologischem, pharmakologischen, physiologischen und galenischen Wissen und Erfahrungswissen umgehen, als dies in der Verfertigung von Esswaren der Fall ist.

Die zeitgenössischen Konzeptualisierungen von "Essen als Lifestyle" und Essen als Sinnbild von "Genuss und Lebenskunst" sind mir fremd, denn sie spiegeln ein Konsumdenken bzw. eine Haltung der Einverleibung. In meiner Perspektive zerfällt jedwedes Essen in eine Tabelle der Inhalts- und Wirkstoffe wie Kohlehydrate, Vitamine, Proteine und Fette. Deren Kombinatorik allein bestimmt, was ich zu mir nehme.

Ganz anders, deutlich intensiver, nehme ich doe Zusammensetzung von Salben, Ölen, traditionellen und modernen Pharmazeutika wahr: Im Unterschied zu Speisen, die ja doch nur Gegenstand kurzfristiger Stoffwechselvorgänge sind,  bergen Heil- und Pflegemittel etwas Serenes, sozusagen ein Heilversprechen für die Zukunft.

Sehr augenscheinlich offenbart sich der Unterschied zwischen Lebensmittelzubereitung hier und Heilmittelherstellung dort am jeweils dafür verwendeten Werkzeug: Hier die groben Töpfe und Pfannen, dort das feine Laborporzellan und Borosilikatglas.

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Ein Schelm, wer da in trivialfreudianischer Weise an "verneinte Körperlichkeit" denkt: Der nicht zufällig aus der Laborphysik für die Psychoanalyse adaptierte Begriff der "Sublimierung" ist nicht notwendig mit dem Konzept der unbewussten Verdrängung gleichzusetzen, sondern kann eine sehr bewusste Entscheidung dafür darstellen, alle Lebensdinge in ihrem So-Sein anzuerkennen, sie allerdings gleichzeitig auch auf eine bedeutungsstiftende Stufe zu heben.

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Montag, 12. August 2019

Am Strand (Fortsetzung)

Am Strand (Fortsetzung) © Chris Zintzen @ panAm productions


Es hat in der vergangenen Woche Zuwachs gegeben. - Indes stört eine Familienszene das friedliche Bild:

Ein Vater hat mit seiner kleinen Tochter das "Strömungsspiel" gespielt: Am Strand entlang flussaufwärts Gehen, am vorspringenden oberen Zipfel der geräumigen Bucht sich dann dem deutlichen Drall der Strömung Anvertrauen und bis zum unteren Ende der Bucht Mitreißen lassen.

Als er und das schwimmbeflügelte Kind in der Strömung hurtig vorüber treiben,  ist zu erkennen, dass die beiden unüblich weit weg vom Ufer sind. Alle, die hier schon selbst mit dem kräftigen Zug des Wassers gerungen haben, blicken beunruhigt auf und wenden die Köpfe nach dem Paar in der Drift.

Kennen sie den Ort und seine Gefahren? Wissen sie, dass der fussläufige Rückweg am Strand derzeit von umgestürtzten Bäumen versperrt ist?

Nach einer Viertelstunde Warten verbieten wir uns, der Auflösung dieser Szene weiter zu harren. Wir brechen auf, denn wir kennen diese Geschichten von Leuten, die ohne Kenntnis der konkreten Situation ihre Fähigkeiten überschätzen und die ihnen Schutzbefohlenen mit hineinreißen, nur zu gut.




Montag, 5. August 2019

Am Strand (Wiengeheim)




Wer 20 Kilometer mit dem Fahrrad fährt, über Steine springend eine Furt quert und eine Kletterpartie in Kauf nimmt, wird mit einem Sandstrand knapp außerhalb der Stadtgrenze belohnt.


Sonntag, 28. Juli 2019

two men in a boat - Fast ein Ereignis



two men in a boat @ chris zintzen @ panAm productions

two men in a boat @ chris zintzen @ panAm productions

two men in a boat @ chris zintzen @ panAm productions

two men in a boat @ chris zintzen @ panAm productions

two men in a boat @ chris zintzen @ panAm productions

Die Reiher bleiben an diesem Abend fort: Zu viele Motorboote am Fluss und Landjugend als BMW-Testpiloten auf dem unbefestigten Treppelweg.

Zwei Freitagabendhelden geraten um ein Haar in Seeenot.



Donau Kahlenbergdorf, 19.07.2019

Freitag, 26. Juli 2019

first flush / inner city / Vienna


(The buildings raise their eyebrows.)


first flush / inner city @ chris zintzen @ panAm productions

first flush / inner city @ chris zintzen @ panAm productions

first flush / inner city @ chris zintzen @ panAm productions

first flush / inner city @ chris zintzen @ panAm productions

first flush / inner city @ chris zintzen @ panAm productions


Sonntag, 21. Juli 2019

litblogs.net: Lesezeichen 02/2019 is OUT NOW!





Lesezeichen, Ausgabe 02/2018 vom 19. Juli 2019.*







In dieser Ausgabe: podcast dna - - - Dürerhase abseits - - - ein Schirm, der über eine wei­te­re fei­ne Haut ver­füg­te - - - Zitterspinne und Vaterfliegen - - - Schwaden von Zigarre im Innenhof - - - Frau Adler gab sich heute noch mehr Mühe mit der Frisur - - - Geheimnisse des Felleisens - - - oder reset, nochmal üben - - - der Roman zu Kurt Cobains Bonmot „Just because you’re paranoid doesn’t mean they aren’t after you“ - - - als ob es die normalste Sache der Welt wäre, mit einer nicht bezahlten LP unterm Arm aus dem Laden zu marschieren. - - - Das Erzählen und Besprechen der Anekdote entspricht dem gegenseitigen Lausen der Affen - - - Eine dieser Rundungen, um diese die Erde sich dreht. - - -  u.v.a.m. - - -


Inhalt






"Lesezeichen" ist die Quartals-Anthologie von litblogs.net. 
Litblogs, literarische / künstlerische Weblogs in deutscher Sprache, ed. by Hartmut Abendschein, Chris Zintzen, Markus Hediger © 2004-2019.

Mittwoch, 10. Juli 2019

departure - arrival


strand © chris zintzrn / panAm productions 2019




Ob man je ankommt, irgendwo.
Ob man Einheimischkeit zu lernen vermag.

Als ständiger Hinzugekommener
habe ich gelernt, die lautstarken Pompis
- statuarisch und dröhnend in ihrem Heimisch-Sein -
und ihrer glänzenden Selbstpracht

von den Leisen und von denen zu scheiden,
die schauen, die horchen, die fragen.








Donnerstag, 9. Mai 2019

movement (red star)



movement (red star) © Chris Zintzen | panAm productions


09.05.2019
After a visit in the Vorwärts-Building/Library, Vienna.

Mittwoch, 8. Mai 2019

panton / sous vide



panton / sous vide © Chris Zintzen | panAm productions


07.05.2019

Dienstag, 7. Mai 2019

ruby traces




ruby traces © Chris Zintzen | panAm productions


06.05.2019

Mittwoch, 1. Mai 2019

Keine leichte Erkenntnis - 1. Mai 2019



Keine leichte Erkenntnis - und schon gar keine angenehme! - ist, dass ich wohl selbst zu schreiben haben werde, was ich (in genauer Beobachtung von Literatur, intellektueller und journalistischer Landschaft) immer vergeblicher suche.

Dazu zählt auch, Erinnerungen, die sonst verloren gingen (da sie nicht von anderen Menschen geteilt werden oder da diese für andere Menschen ohne Belang sind) so festzuhalten, dass deren reale und / oder symbolische Bedeutung intersubjektiv erfahrbar wird.

Es geht mir vielleicht wie einem Kunstkenner, der das, was er von Kunst erwartet und in der Kunst sucht, auf dem aktuellen Markt und in der aktuellen Szene nicht zu finden vermag und darob unglücklich wird.

All dies ist keine leichte und ist keine angenehme Erkenntnis, denn ich möchte mich - nach all dem, was war - eigentlich nicht exponieren. Auf der anderen Seite gibt es etwas, das mir sagt: Genau dies aber muss geschehen, um einer anderen Wahrheit recht zu geben und sie in Existenz und Sichtbarkeit zu rücken.

Es gilt, Position zu beziehen und es gilt, damit wieder in die Kampfzonen zu begeben: Mein Buchtitel "Öffentlichkeit und Charakter" ist schon damals keine leere Anspielung auf Weininger gewesen, sondern benannte und benennt nicht zuletzt meine eigene Position der menschlichen und intellektuellen Zivilcourage im Reich der Jüngel, Klüngel und Hasenfüße.


Geschrieben am 1. Mai, den ich - im Unterschied zu 
christlichen und zu Konsumentenfeiertagen - 
ausdrücklich genieße und der mich 
an meine Verpflichtungen als Intellektueller erinnert. 

Dienstag, 30. April 2019

springtime with roadkill

springtime with roadkill © Chris Zintzen | panAm productions

Es ist Frühling, die Flaschen gehen wieder aus:
3 plattgefahrene Reifen innerhalb einer Woche.
Bier- und Weinflaschen-Scherben auf naturnahen Wegen.


Wie lautete nochmal das Benn-Zitat....? *

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Diese Nahelegung ist illegitim: Benn behandelte die Last der physischen Leiblichkeit des Menschen im Kontrast zu dessen glänzenden und überheblichen Prätentionen im Kontext der ökonomischen, sozialen und moralischen Misère des Ersten Weltkriegs.

Allerdings ist der zunächst falsche Vergleich - wie alle Fehler - hilfreich, das eigentlich Gemeinte in einem zweiten Schritt korrekter zu fassen und zu extrapolieren:

Der ungeheuren Dreck und die erschütternde Zerstörung, die wir heute - quasi als "Schweine im Weltall" (© The Muppets) - produzieren, ist Resultat nicht von Not und Deprivation, sondern Niederschlag und Fallout unseres Reichtums und der damit einhergehenden Sorglosigkeit.

Wenn sommers die Sonne über dem Wiener Donaukanal - der OpenAir Feiermeile inmitten der Stadt - aufgeht, offenbart sich ein für alle Sinne ekelerregendes Bild einer schlachtfeldgleichen Verwüstung: stinkende Halden aus Zigarettenresten, Hunderte Bierdosen, Alkoholflaschen, Pizzakartons. Dies produziert und achtlos zurückgelassen von Menschen, die, einzeln dazu befragt, sich als "ökologisch bewusst" und "umweltsensibel" bezeichnen würden.

Vielleicht hat Benn ja doch recht, wenn er in Bildern von drastischer Körperlichkeit unsere eigentliche - nämlich die innere - Verrottung / Verrohung benennt.

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*
Die Krone der Schöpfung, das Schwein, der Mensch -:
geht doch mit anderen Tieren um!
Mit siebzehn Jahren Filzläuse,
zwischen üblen Schnauzen hin und her*, 

Darmkrankheiten und Alimente,
Weiber und Infusorien,
mit vierzig fängt die Blase an zu laufen-:
meint ihr, um solch Geknolle wuchs die Erde
von Sonne bis zum Mond -? Was kläfft ihr denn?
Ihr sprecht von Seele - Was ist eure Seele?
Verkackt die Greisin Nacht für Nacht ihr Bett -
schmiert sich der Greis die mürben Schenkel zu,
und ihr reicht Fraß, es in den Darm zu lümmeln,
meint ihr, die Sterne samten ab vor Glück...?
Äh! - Aus erkaltendem Gedärm
spie Erde wie aus anderen Löchern Feuer,
eine Schnauze Blut empor -:
das torkelt
den Abwärtsbogen
selbstgefällig in den Schatten.


Gottfried Benn: Der Arzt II (1917)

Sonntag, 21. April 2019

HARE (cultural blind spot)

Dürer-contextualization, 2019


HARE (cultural blind spot) © Chris Zintzen | panAm productions

HARE (cultural blind spot) © Chris Zintzen | panAm productions

HARE (cultural blind spot) © Chris Zintzen | panAm productions

HARE (cultural blind spot) © Chris Zintzen | panAm productions

HARE (cultural blind spot) © Chris Zintzen | panAm productions

HARE (cultural blind spot) © Chris Zintzen | panAm productions


Aufnahmen: 07.04.2019
Neue Donau, NÖ

Mittwoch, 17. April 2019

the single-hemispheric sleep of ducks



the single-hemisphere sleep of ducks © Chris Zintzen | panAm productions 2019
the single-hemisphere sleep of ducks © Chris Zintzen | panAm productions 2019

the single-hemisphere sleep of ducks © Chris Zintzen | panAm productions 2019



Like many other wild animals, ducks can sleep with one brain half. One eye stays open ("single-hemispheric" / "unihemispheric" sleep).
[source 1] [source 2]


Aufnahmen: 13.04.2019
Wien, Neue Donau

Dienstag, 16. April 2019

secret wood | danube river banks



secret wood | danube river banks © Chris Zintzen | panAm productions

secret wood | danube river banks © Chris Zintzen | panAm productions

secret wood | danube river banks © Chris Zintzen | panAm productions

secret wood | danube river banks © Chris Zintzen | panAm productions

secret wood | danube river banks © Chris Zintzen | panAm productions

secret wood | danube river banks © Chris Zintzen | panAm productions

secret wood | danube river banks © Chris Zintzen | panAm productions


Aufnahmen: 13.04.2019, Fuji XH1
Wien, inundation zone

Sonntag, 14. April 2019