Schiefstellung des Bildes suggeriert.
"Perspektivisches Moiré".
BildSprache: Aus dem fotografischen Dialog mit Julian Schutting, 2002-2003.
||| Geoloc
Tierschutzhaus Vösedorf
1123 Wien
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| Natursymbolik: Enten (Treue), Birken (Jugend?), Elster (Diebstahl, Verrat, Fama) |
25 April 1942 | 100 Poles were registered in #Auschwitz. They were transferred to the camp by Sipo u. SD from Cracow. It was a group of arrested on 16 April at Café of Artists. Among them were four Polish painters: Tadeusz Mróz, Ludwik Puget, Tadeusz Różycki & Karol Siwek 1/5 pic.twitter.com/LvElhc5uVE— Auschwitz Memorial (@AuschwitzMuseum) 25. April 2018
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| Wider: Den Roman als Denkweise, als Bühne der Ich-Vollplastik und oder deren -fiktion (= Problematik der durch die Bibel begründeten Heils- und Erfüllungsverheissungen)
>>> Um-Denken der Konzepte (= gesellschaftliche Konstruktionen) "Glück" und "Erfolg" und deren Dekonstruktion als zentrale ideologische Aspekte des Romanesken, selbst dort, wo diese Aspekte in Form von "Leidensgeschichte" bzw. in Form der "problematischen Innenschau" mit negativen Vorzeichen versehen werden.
Gut erkennbar an medialen Vermittlungen von Biographica, Betroffenen-, Opfer- und Erfolgsgeschichten, ist die Ideologie des Romans tief in individuelle Selbstkonzeptualisierungen eingedrungen. Die Romanform als gesellschaftlicher Imperativ der Selbstauffassung produziert ihrerseits Unglück am vermeintlichen individuellen Nichtgenügen bzw. an der eigenen Nichtigkeit.
An eine derartige Kritik des Romans und der Bibel wird eine Kritik der sich kunstnah wähnenden bürgerlichen Psychoanalyse anzuschließen sein. Eine Kritik indes, welche mehr die Freudianische Orthodoxie zum Ziel haben wird als Freud selbst.
| Für: Cut statt Paste, Reduzieren statt Füllen | Leichtigkeit und Beweglichkeit | Für eine Selbstkonzeptualisierung – wo überhaupt notwendig – entlang von strukturellen Transienten. |